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Unser Rücken: die Wirbelsäule im Alter
Die Wirbelsäule verändert sich mit dem Alter und so auch die Erkrankungen, die sie betreffen können. Während bei Kindern kaum Krankheiten der Wirbelsäule auftreten, ist im Erwachsenenalter der
So verändert sich die Wirbelsäule im Alter
Die typische Alterskrankheit der Wirbelsäule ist die Osteoporose, die durch eine Verminderung des Knochengewebes gekennzeichnet ist. Die Muskulatur und die Knochendichte nehmen
Ursachen von Muskelverspannungen im Rücken
Von Schreibtischarbeit bis Übergewicht – Ursachen für Muskelverspannungen im Rücken gibt es viele. Ebenso zahlreich sind die Risikofaktoren. Verspannungen der Nackenmuskulatur entstehen häufig nach langen Schreibtischarbeiten beziehungsweise sitzenden Tätigkeiten. Durch Haltungsfehler und einseitige Belastung verkrampft die Muskulatur der Halswirbelsäule. Häufig verursacht das auch Kopfschmerzen.Weitere Ursachen für Muskelverspannungen im Rücken sind: Fehlhaltungen und falsche Bewegungsabläufe Heben und Tragen von zu schweren Lasten (schwere Gegenstände immer mit geradem Rücken und gebeugten Knien heben) psychische Belastungen (Ängste und Sorgen verkrampfen) Übergewicht (Verspannung durch falsche Haltung) Bewegungsmangel (langes Sitzen) zu schwach ausgebildete Rücken- und Bauchmuskeln Teufelskreis durch Hexenschuss Auch ein Hexenschuss kann Verspannungen der Rückenmuskulatur auslösen. Beim Hexenschuss ist der Schmerz auf den Bereich der Wirbelsäule beschränkt. Ein Hexenschuss entsteht durch „falsche“ Bewegungen – zum Beispiel schnelles Bücken – werden die Wirbelgelenke oder die Bandscheiben geschädigt und in ihrer Funktion beeinträchtigt. Die dadurch entstehenden Schmerzen führen zu Verspannungen. Bewegung ist dann kaum noch möglich. Die vermeintliche Schonhaltung, die die Betroffenen einnehmen, löst zusätzliche Verspannungen und Schmerzen aus. So kann ein Teufelskreis entstehen. Rückenschmerzen: Wenn die Seele Einfluss nimmt Nicht immer kann der Arzt eine körperliche Ursache feststellen, wenn ein Patient an Rückenschmerzen leidet. Oft liegen dann die Ursachen mehr im seelischen Bereich. Nicht selten klagen Menschen, die beruflich sehr angespannt sind und sehr diszipliniert arbeiten, über Rückenschmerzen. Bei anderen treten die Beschwerden in Zeiten der Sorge oder der Trauer auf, bei Frauen auch häufig in den Wechseljahren. In diesen schwierigen Situationen mit andauernder psychischer Belastung, verkrampft man oft auch innerlich und spannt dadurch seine Rückenmuskulatur krampfhaft an. Die Folge: Verspannungen, Muskelverhärtungen und Schmerzen in der Hals- und Lendenwirbelsäule. Wenn Sie unter Rückenschmerzen leiden und in einer schlechten psychischen Verfassung sind, sollten Sie sich Ihrem Arzt anvertrauen. Sonst besteht die Gefahr einer Fehldiagnose und Fehlbehandlung. Zum Beispiel könnte er die Schmerzen einer eventuell vorhandenen geringfügigen Bandscheibenvorwölbung zuordnen und eine entsprechende – überflüssige – Behandlung durchführen. Die Möglichkeit, dass psychische Ursachen vorliegen, muss der Arzt immer berücksichtigen. Gerade in solchen Fällen ist es wichtig, dass Sie selbst darüber nachdenken, ob Ihre Rückenschmerzen psychisch bedingt sein könnten. Wenn ja, sollten Sie darüber offen mit Ihrem Arzt sprechen, damit die richtige Behandlung stattfinden kann. Grundsätzlich wird der Arzt immer zuerst eine organische Schmerzursache ausschließen. Fallbeispiel: Christiane B., 45 Jahre, litt unter Rückenschmerzen. „Ich bin Prokuristin in einem mittelständischen Unternehmen und habe viel Verantwortung zu tragen. Mein Arbeitstag beträgt häufig zwölf Stunden und mehr, so dass ich zu Freizeitaktivitäten wie Sporttreiben weder Zeit noch Lust hatte. Als dann die Firma in Schwierigkeiten geriet, weil ein großer Auftrag platzte, fingen bei mir plötzlich fast unerträgliche Rückenschmerzen an. Da ich wusste, wie schlecht Bewegungsarmut für den Rücken ist, begann ich mit einem harten Fitnesstraining, was meine Schmerzen allerdings nur noch verstärkte. Schließlich entschloss ich mich, zum Arzt zu gehen, der einen Bandscheibenschaden ausschließen konnte. Da er sehr freundlich und aufgeschlossen war und mir mit seiner geduldigen Art Vertrauen einflößte, erzählte ich ihm von den Problemen in der Firma und den Sorgen, die ich mir wegen der Rückenschmerzen machte. Er verordnete mir daraufhin leichte Gymnastikübungen sowie tägliche Spaziergänge und Entspannungsübungen. Dies und die Gewissheit, dass bei mir kein körperlicher Schaden vorlag, brachten die Rückenschmerzen nach einiger Zeit wieder zum Verschwinden.“
Muskelverspannungen im Rücken
Meist sind Muskelverspannungen die Ursache für Rückenschmerzen. Muskelverspannungen im Rücken kommen durch Fehlhaltung, Stress & psychische Belastung.
Muskelverspannungen im Rücken – Massagen
Mit einer Massage lassen sich Muskelverspannungen lösen und so Rückenschmerzen lindern. Bei bestimmten Erkrankungen, wie einem Bandscheibenvorfall, dürfen jedoch keine Massagen durchgeführt
Symptome bei Muskelverspannungen im Rücken
Verspannungen der Rückenmuskulatur lösen meist Rückenschmerzen aus. Sie können jedoch auch nur mit einem Gefühl der Verspanntheit oder eingeschränkten Beweglichkeit einhergehen. Je nachdem welche Region betroffen ist, kommt es zu Nacken-, Schulter-, Rücken- oder Kreuzschmerzen. Die betroffenen Muskeln sind dann verhärtet. Alles, was von der „natürlichen“ Körperhaltung abweicht, belastet die Wirbelsäule. Sie besteht aus 33 Wirbeln, die durch kleine Gelenke untereinander beweglich sind. Man unterscheidet Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule sowie Kreuz- und Steißbein. Zwischen den Wirbelkörpern liegen die Bandscheiben. Sie haben eine Pufferfunktion und schützen die Wirbelkörper vor Abrieb und Verschleiß – auch Stöße werden durch sie abgefedert. Zusätzlich stützen etliche Muskeln, Sehnen und Bänder die Wirbelsäule. Die häufigsten Symptome für Muskelverspannungen im Rücken sind: Rückenschmerzen, Gefühl der „Verspanntheit“, Eingeschränkte Bewegungsfähigkeit, Kopfschmerzen
Therapie von Muskelverspannungen im Rücken
Um Rückenschmerzen zu lindern kann der Arzt an der betroffenen Stelle entzündungshemmende und abschwellende Medikamente injizieren. Injektionen und die Quaddeltherapie, bei der das Medikament direkt
Muskelverspannungen im Rücken – Pflanzliche Mittel
Naturheilmittel, die Muskelschmerzen lindern, werden häufig auch bei Prellungen, Verstauchungen und Zerrungen angewandt. Einreibungen, die Beinwell enthalten, wirken entzündungshemmend und schmerzlindernd. Beinwell regt zusätzlich die Durchblutung an. Campher „lindert“ den Schmerz, Menthol kühlt. Man findet Campher und Menthol beispielsweise als Zusatz in Franzbranntwein, der zu den klassischen Hausmitteln bei Muskelverspannungen zählt. Bei längerer Anwendung von Franzbranntwein trocknet die Haut aus. Es kann zu Hautreizungen kommen. Die pflanzlichen Zubereitungen dürfen nicht an offenen Wunden, Schleimhäuten, entzündeten Hautstellen oder im Bereich der Augen angewandt werden. Extrakte aus Teufelskralle (Harphagophytum procumbens) wirken entzündungshemmend und leicht schmerzlindernd. Sie werden als Kapseln oder Filmtabletten eingenommen. Bei Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren und Gallensteinen darf Teufelskralle nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Zur Behandlung von unspezifischen Rückenschmerzen sind Präparate mit Teufelskralle laut der neuen Leitlinien nicht empfohlen. Wirkstoffe Teufelskrallenwurzel-Trockenextrakt Beinwellwurzel-Fluidextrakt und Methylnicotinat Campher und Ethanol Campher, Ethanol und Levomenthol
Wirbelsäule und Alter – Kinder
Die Wirbelsäule entwickelt sich im Säuglings- und Kleinkindalter harmonisch. Das Kind trainiert die Muskulatur im Liegen, zu frühes Laufen ist nicht gefährlich. Die englische Krankheit, die
Muskelverspannungen im Rücken – Therapie
Muskelverspannungen können Sie häufig selbst lindern. Wenn Sie aber wiederkehrende oder länger anhaltende Muskelverspannungen im Rücken oder Rückenschmerzen haben, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn Sie starke Schmerzen haben, Sie ein Taubheitsgefühl in Armen oder Beinen bemerken, die Bewegung stark eingeschränkt ist. In den meisten Fällen ist eine komplette Abklärung der Ursachen allerdings nicht nötig. Ob weitere Untersuchungen notwendig sind, erkennt der Arzt anhand Ihrer Angaben und einer körperlichen Untersuchung. Bei unkomplizierten Fällen, also den nicht spezifischen Kreuzschmerzen, die nicht länger als etwa sechs Wochen anhalten, ist eine weitere Abklärung nicht notwendig.Grundsätzlich gilt: Achten Sie auf Ihre Körperhaltung. Manchmal bessern sich die Beschwerden durch „rückenstärkende“ Maßnahmen (Gymnastik, Bewegungspausen). Wenn die Diagnose sicher und die Ursache bekannt ist, können Sie nach Rücksprache mit einem Arzt auch selbst behandeln.Die aktuelle Leitlinie zu Kreuzschmerzen empfiehlt körperlich aktiv zu bleiben. Eine Schmerzbehandlung sollte nur in extremen Fällen vorgenommen werden. Der Grund: Die Beschwerden klingen oft – auch ohne weitere Behandlung – nach einigen Wochen von allein ab. Außerdem kann in vielen Fällen eine Psychotherapie hilfreich sein. Gegen den Schmerz können auch wärmende Mittel oder schmerzlindernde Einreibungen helfen. Beide wirken Schmerzen entgegen und durchbrechen so den Teufelskreis aus Verspannung und Schmerz. Muskelrelaxanzien lockern die Muskulatur und damit auch Verspannungen. Bisher sollten Sie nur kurzfristig angewandt werden, die neue Leitlinie rät von der Anwendung zentralwirkender Muskelrelaxanzien komplett ab. Bei Injektionsbehandlungen werden Medikamente unter die Haut gespritzt und wirken direkt am Ort des Geschehens. Verspannungen der Rückenmuskulatur können auch mit Massagen behandelt werden. Die Massagegriffe fördern die Durchblutung und lindern Schmerzen. Zudem können eine Wärme- oder eine Wassertherapie helfen. Zur Wärmetherapie zählen beispielsweise Fangopackungen, Rotlicht oder Heißluftkissen, zur Wassertherapie Rheuma- oder Stangerbäder. Auch pflanzliche Mittel können gegen Verspannungen der Rückenmuskulatur eingesetzt werden. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und Gegenanzeigen Grundsätzlich kann es bei der gleichzeitigen Anwendung von mehreren Arzneimitteln zu Wechselwirkungen kommen. Bei bestimmten Krankheiten und gesundheitlichen Störungen dürfen manche Medikamente überhaupt nicht eingenommen werden. In jedem Beipackzettel finden Sie dies unter dem Begriff Gegenanzeigen. Angaben zu den einzelnen Produkten finden Sie im Beipackzettel. Manche Mittel eignen sich nur für den kurzzeitigen Gebrauch. Schmerzlindernde Einreibungen nicht großflächig anwenden Wenn Sie schmerzlindernde Cremes, Salben oder Gele anwenden, sollten Sie nur die schmerzenden Körperstellen behandeln. Die Haut sollte dabei unversehrt sein. Bei großflächiger Anwendung über längere Zeit können die Wirkstoffe in größerem Umfang in die Blutbahn gelangen. Dadurch kann der ganze Organismus beeinträchtigt werden und es kann zu Nebenwirkungen wie beispielsweise Magen-Darm-Störungen kommen. Die Wirkung anderer Medikamente kann zudem beeinträchtigt werden. Werden nur kleine Hautbezirke behandelt, bleibt die Wirkung lokal beschränkt.